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[DEMO] Gegen TTIP & CETA in Frankfurt am Main

Bereits seit Monaten läuft die inhaltliche Auseinandersetzung mit und Mobilisierung zu den Protesten gegen TTIP & CETA. In vielen Städten wurde Werbung gemacht, Aufkleber und Plakate verklebt sowie vielfältige kreative Aktionen gestartet.

Am 17. September besuchten viele antikapitalistische Gruppen die Demonstrationen. In Frankfurt am Main führten Kleingruppen während der Demonstration eine Aktion zum Thema „Märkte brauchen Grenzen“ durch.

Mit dieser Parole machten die Aktivisten klar, dass Märkte und Konzerne einer klaren Regulierung unterliegen müssen. Profitorientierte, nationale und multinationale Unternehmen handeln selten im Sinne von Mensch und Umwelt, vielmehr bedarf es der staatlichen Kontrolle dieser statt andersherum. Wenn Konzerne in die Rechtsprechung der Staaten eingreifen können, deren Daseinsvorsorge unterwandern und Fortschritte in Umweltschutz, Arbeitsrecht und weiteren sozialen Standards aufhalten können, müssen wir unsere Stimme erheben.
Zusätzlich zur deutlichen, umfassenden Positionierung erfolgte mit der Aktion ein Zeichen: Wir lassen uns den Protest nicht nehmen! Weder in Frankfurt, noch anderswo. Die vielen Gruppen auf der Demonstration selbst konnten ungestört an- und abreisen, am Rande kam es leider zu einigen unschönen Szenen.

Als die Gruppe mit den Schlauchbooten zur Anlegestelle fuhr, folgten ihr etwa 20 teilweise angetrunkene Personen, welche den wahren Feind an diesem Tage leider nicht erkannt zu scheinen haben. Sie schmissen Steine und Flaschen auf die Boote, nach dem Ausstieg der Fahrer versuchten sie die Aktivisten mit Gürteln und Schlagwaffen zu attackieren. Die Gruppe der Antikapitalisten konnte die Angreifer nach mehreren Scharmützeln in die Flucht schlagen und körperliche Schäden erfolgreich abwehren. Entschlossen machten sie deutlich, dass sie sich den Protest nicht durch gewalttätige Schläger nehmen lassen. Während eines anschließenden Polizeieinsatzes kam es zu Durchsuchungen und Festnahmen

Weitere Aktivisten machten sich daraufhin auf den Weg zum Polizeipräsidium Frankfurt um Solidarität zu zeigen und die Freigelassenen mit Speisen und Trank zu empfangen. Alle Opfer der Angriffe und des darauf folgenden Polizeieinsatzes werden bei der rechtlichen Aufarbeitung unterstützt. Die Aktionen selbst, beschlagnahmte Telefone und Kameras sowie die rechtliche Aufarbeitung kosten Geld – wer bereit ist, die Aktivisten zu unterstützen, kann sich an uns wenden!

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